Leitfäden

Erkennen, vermeiden, beheben.

Zwei Seiten desselben Problems: Worauf Sie beim Kaufen achten sollten, und wie Sie als Marke Vertrauen aufbauen, das einer Prüfung standhält.

Hinweis zur Übersetzung: Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung aus dem englischen Original übersetzt und vom Autor geprüft. Bei Abweichungen im Sinn gilt die englische Fassung. Übersetzungsfehler können Sie hier melden. Mehr dazu in der Methodik.

Trustwashing erkennen

Achten Sie auf die Lücke zwischen Behauptung und Beleg. Makellose Bewertungen ohne kritische Stimmen, Produktbilder ohne echte Kundenfotos, Siegel ohne nachprüfbare Zertifizierungsstelle, Nachhaltigkeitssprache ohne Zahlen: Das sind Stellen, an denen ein zweiter Blick lohnt.

Fragen, bevor Sie vertrauen

Wer sagt das? Woher weiß diese Person es? Was hat sie davon, wenn ich es glaube? Lässt sich die Aussage unabhängig überprüfen? Und was genau würde ich sehen, wenn sie nicht stimmte?

Warnsignale

Ausschließlich Fünf-Sterne-Bewertungen. Empfehlungen ohne Kennzeichnung als Werbung. Siegel, die sich nicht anklicken lassen. Unbelegte Superlative. Und, seit August 2026 in der EU, sichtbar synthetische Inhalte ganz ohne Kennzeichnung.

Eine Aussage überprüfen

Suchen Sie die Originalquelle statt der Zusammenfassung. Prüfen Sie das Datum. Prüfen Sie, ob die zitierte Studie überhaupt das misst, was behauptet wird. Bei Zertifizierungen: Suchen Sie den Namen der prüfenden Stelle und finden Sie den Eintrag dort.

Irreführende Aussagen melden

In der EU sind die nationalen Verbraucherschutzbehörden zuständig, in Deutschland zusätzlich die Wettbewerbszentrale und die Verbraucherzentralen. In den USA nimmt die FTC Beschwerden entgegen, in Kanada das Competition Bureau.

Vertrauenswürdige Marken stärken

Belohnen Sie Offenlegung. Eine Marke, die ihre KI-Nutzung kennzeichnet, kritische Bewertungen stehen lässt und ihre Zahlen offenlegt, macht sich angreifbarer als eine, die es nicht tut. Genau das ist ein Grund, ihr eher zu vertrauen.

Aussagen treffen, denen man trauen kann

Formulieren Sie nur, was Sie belegen können, und belegen Sie es an der Stelle, an der die Aussage steht. Konkrete, überprüfbare Angaben wirken langfristig stärker als Superlative.

Belege und Substanziierung

Halten Sie für jede Werbeaussage fest, worauf sie sich stützt, wer es erhoben hat und wann. Wenn Sie diese Grundlage nicht in zwei Sätzen benennen können, ist die Aussage noch nicht belegt.

KI-Einsatz und Kennzeichnung

Kennzeichnen Sie KI-generierte Bilder, Videos, Stimmen und Personas dort, wo sie zu sehen sind, in verständlicher Sprache. Unterscheiden Sie zwischen vollständig KI-generiert und KI-unterstützt. Halten Sie maschinenlesbare Herkunftsmarkierungen über die gesamte Veröffentlichungskette intakt. Und lassen Sie eine Maschine nie so sprechen, als wäre sie eine Kundin oder ein Kunde.

Bewertungen und Influencer-Transparenz

Fordern Sie keine ausschließlich positiven Bewertungen an, unterdrücken Sie keine negativen und veröffentlichen Sie keine KI-geschriebenen. Bei Kooperationen gilt: Kennzeichnung an erster Stelle des Beitrags, in der Sprache des Publikums, mit den Werkzeugen der Plattform.

Siegel richtig einsetzen

Verlinken Sie jedes Siegel auf den prüfbaren Eintrag bei der ausstellenden Stelle, nennen Sie das Datum der Prüfung und entfernen Sie es, sobald es abgelaufen ist.

Auf Kritik reagieren

Antworten Sie öffentlich, konkret und ohne Textbausteine. Eine sichtbar bearbeitete Beschwerde ist ein stärkerer Vertrauensbeleg als zwanzig makellose Bewertungen.